Vier schlimme Fehler bei der Küchenplanung

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Vier schlimme Fehler bei der Küchenplanung

Eine neue Küche kostet Geld, Zeit und  unter Umständen auch Nerven, und sie bleibt fünfzehn Jahre oder länger im Haus. Der meiste Ärger entsteht nicht bei der Montage, sondern lange vorher bei den ersten Entwürfen. Vier schlimme Fehler bei der Küchenplanung tauchen dabei immer wieder auf, und alle vier lassen sich vermeiden, sofern Sie früh genug daran denken. Wir haben sie für Sie in diesem Blogbeitrag zusammengetragen, damit Sie beim ersten Gespräch die richtigen Fragen stellen. Die Küchenplanung entscheidet nämlich darüber, ob Sie später gern in Ihrer Küche stehen oder jeden Morgen dieselben kleinen Umwege gehen. Jeder dieser Fehler kostet im Nachhinein Geld oder Geduld, häufig beides. Eine Korrektur nach dem Einbau bleibt aufwendig, weil Anschlüsse, Maße und Fronten dann feststehen.

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Der Raum wird nicht zu Ende gedacht

Der häufigste Fehler ist ein Grundriss, der auf dem Papier gut aussieht und im Betrieb nicht funktioniert. Kühlschrank, Kochfeld und Spüle liegen zu weit auseinander, die Wege werden lang, und jeder Handgriff kostet ein paar Schritte mehr. Diese drei Punkte gehören dicht beieinander, klassisch im sogenannten Arbeitsdreieck, damit Sie beim Kochen nicht durch den halben Raum laufen.

Der Platz für geöffnete Türen und ausgezogene Schubkästen zählt genauso. Zwei Personen, die sich in einer schmalen Küche begegnen, merken das sofort. Sie sollten außerdem früh festlegen, wie viel freie Arbeitsfläche Sie wirklich benötigen, und die Steckdosen von Beginn an mitplanen. Eine Steckdose zu viel hat noch niemanden gestört, eine fehlende dagegen ärgert jeden Tag. Die Anschlagrichtung der Kühlschranktür gehört auf dieselbe Liste, sonst steht die geöffnete Tür später genau im Weg. Ein Aufmaß vom Fachmann deckt zudem Schrägen, Rohre und schiefe Wände auf, die im Grundriss des Bauträgers fehlen.

Das Licht kommt zu spät ins Spiel

Die Beleuchtung rutscht in vielen Planungen ans Ende der Liste, obwohl sie den Raum stärker prägt als jede Front. Eine einzelne Deckenleuchte in der Raummitte wirft Ihren eigenen Schatten genau dorthin, wo Sie kochen. Die Ecken bleiben dunkel, und am Abend fehlt die Wärme. Die dunklen Monate zeigen den Unterschied am deutlichsten: Eine schlecht ausgeleuchtete Küche wirkt ab November eng und ungemütlich.

Drei Ebenen haben sich daher bewährt: ein gleichmäßiges Grundlicht, gezieltes Licht direkt auf der Arbeitsfläche und ein paar Akzente, etwa über dem Esstisch oder der Theke. Unterbauleuchten an den Oberschränken beleuchten die Arbeitsplatte schattenfrei. Dimmbare Leuchten geben Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, die Küche morgens hell und abends ruhig wirken zu lassen. Wir planen die komplette Elektrik als Fachbetrieb gleich mit und legen die Anschlüsse dorthin, wo sie später gebraucht werden.

Der Stauraum fällt zu knapp aus

Der dritte Fehler zeigt sich meist erst beim Einräumen. Töpfe, Vorräte, Geschirr sowie Kleingeräte brauchen mehr Platz, als die meisten vorher schätzen. Die Arbeitsplatte verwandelt sich dann in eine Ablage, und die neue Küche wirkt binnen weniger Wochen voll.

Der Zuschnitt der Schränke hilft dabei mehr als die reine Anzahl. Tiefe Auszüge mit Inneneinteilung machen den Inhalt sichtbar, ein Apothekerschrank nutzt schmale Reste zwischen zwei Möbeln, und ein Le-Mans-Auszug holt die tote Ecke zurück. Die Höhe zahlt sich ebenfalls aus: Hochschränke bis unter die Decke nehmen alle selten genutzten Dinge auf. Sie sollten das Müllsystem früh in die Planung nehmen, weil ein nachträglich eingebauter Auszug selten dorthin passt, wo er gebraucht wird. Planen Sie lieber etwas großzügiger, statt später nachzurüsten.

Das Material wird nur nach dem Aussehen gewählt

Fronten und Arbeitsplatten wählen viele Kunden nach dem ersten Eindruck aus. Der Griff, die Pflege sowie die Haltbarkeit entscheiden später jedoch darüber, wie lange Ihnen die Küche gefällt. Eine glänzend lackierte Front zeigt jeden Fingerabdruck, eine Arbeitsplatte aus Holz nimmt Ihnen Wasser und Hitze übel.

Matte Fronten mit Anti-Fingerprint-Beschichtung bleiben länger sauber, Keramik und Quarzstein halten Schnitte und heiße Töpfe aus. Wir zeigen Ihnen die Unterschiede an echten Mustern, nicht am Bildschirm. Sie nehmen einzelne Muster auf Wunsch mit nach Hause. Die Rückwand hinter dem Kochfeld verdient dieselbe Aufmerksamkeit, weil Fett und Dampf dort jeden Tag einwirken. Ihr Kochverhalten gibt dabei die Richtung vor: Eine Familie mit zwei kleinen Kindern braucht andere Oberflächen als ein Paar, das zweimal in der Woche kocht.

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Küchenplanung mit Elektro Matschke

Vier schlimme Fehler bei der Küchenplanung lassen sich alle mit demselben Mittel vermeiden: genug Zeit und ein Planer, der nachfragt. Bei Elektro Matschke bekommen Sie beides, weil Raum, Licht, Stauraum und Material bei uns in einem Gespräch zusammenkommen. Björn Matschke hat den Betrieb 2009 von seinem Vater übernommen, 2027 steht das fünfzigjährige Bestehen an. Unsere Mitarbeiter kommen aus der Region: Der Monteur, der bei Ihnen aufmisst, baut Ihre Küche später auch auf. Vereinbaren Sie einen Termin in Großräschen oder Senftenberg. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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