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Arbeitsplatte für die Küche

Die Arbeitsplatte ist die am stärksten beanspruchte Fläche einer Küche. Hitze, Feuchtigkeit, Fett und Säure wirken dort täglich ein, dazu kommen mechanische Belastungen durch Geschirr und Küchengeräte. Das Material bestimmt, wie lange die Fläche gut aussieht und wie viel Pflege sie verlangt. Die übliche Tiefe beträgt 60 Zentimeter, größere Tiefen schaffen mehr Platz vor den Geräten. Die Preise reichen von wenigen hundert Euro bis in den vierstelligen Bereich, je nach Material, Stärke und Zuschnitt. Wir von Elektro Matschke stellen Ihnen die gängigen Materialien und ihre Eigenschaften vor.

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Schichtstoff

Schichtstoff besteht aus einer Trägerplatte aus Holzwerkstoff mit einer dünnen Dekorschicht. Die Auswahl an Farben, Holz- und Steinnachbildungen ist groß, der Preis liegt am unteren Ende. Die Oberfläche verträgt Feuchtigkeit, Flecken und mittlere Hitze und lässt sich feucht abwischen. Tiefe Kratzer und ausgebrochene Kanten sind allerdings nicht mehr zu reparieren. Gängige Stärken liegen zwischen 16 und 40 Millimetern, die Kanten tragen dasselbe Dekor wie die Fläche. Fugenlose Übergänge sind nicht möglich, lange Zeilen brauchen eine Stoßfuge.

Quarzstein und Naturstein

Quarzstein besteht aus gemahlenem Quarz, Harz und Farbpigmenten. Das Material ist dicht, fleckenunempfindlich und in gleichmäßigen Farben von Weiß bis Anthrazit erhältlich. Starke Sonneneinstrahlung verändert die Farbe mit den Jahren, heiße Töpfe gehören auf einen Untersetzer. Naturstein wie Granit oder Marmor zeigt dagegen eine gewachsene Maserung, jede Arbeitsplatte wird damit zum Einzelstück. Granit hält Hitze und Kratzern stand, Marmor reagiert empfindlicher auf Säure. Beide Steine brauchen in längeren Abständen eine Imprägnierung und liegen preislich im oberen Segment.

Keramik

Keramik zählt zu den härtesten Materialien für die Arbeitsplatte. Die Hersteller brennen sie bei hohen Temperaturen, sie ist vollständig durchgefärbt. Das Material ist kratzfest, hitzebeständig und nimmt keine Feuchtigkeit auf, heiße Töpfe hinterlassen keine Spuren. Säuren und scharfe Reiniger greifen die Oberfläche nicht an, die Farbe bleibt stabil. Keramik ist allerdings hart und wenig biegsam: Ein schwerer Topf, der auf eine Kante fällt, schlägt dort ein Stück heraus. Die Stärken beginnen bei wenigen Millimetern, dadurch wirkt die Fläche schlank. Der Preis liegt entsprechend hoch, dafür hält das Material viele Jahre durch.

Massivholz

Massivholz besteht in der Regel aus verleimten Lamellen, meist aus Eiche, Buche oder Nussbaum. Durchgehende Bohlen kosten deutlich mehr. Eiche und Nussbaum sind härter als Buche und nehmen weniger Druckstellen an. Das Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, es dunkelt mit den Jahren nach und entwickelt eine Patina. Kratzer und Wasserränder lassen sich abschleifen und die Fläche anschließend neu versiegeln. Eine Ölung im Abstand von einigen Monaten hält die Oberfläche dicht. Stehendes Wasser am Spülbecken hinterlässt sonst dunkle Ränder.

Edelstahl

Edelstahl stammt aus der Gastronomie und ist dort seit Langem Standard. Hitze, Wasser und Säure hinterlassen keine Spuren, die fugenlose Oberfläche lässt sich schnell reinigen. Die Stahlschicht liegt auf einer Trägerplatte aus Holzwerkstoff, massiver Stahl bleibt der Gastronomie vorbehalten. Das Material passt zu einer klaren, reduzierten Gestaltung und harmoniert mit Geräten in Edelstahloptik. Feine Kratzer entstehen mit der Zeit trotzdem und fügen sich nach einigen Monaten zu einer gleichmäßigen Patina. Gebürstete Oberflächen zeigen Fingerabdrücke weniger als polierte.

Glas

Glas hat eine porenlose Oberfläche, Flüssigkeiten dringen nicht ein und Bakterien finden keinen Halt. Hitze macht dem Material nichts aus, die Reinigung bleibt unkompliziert. Die Farbe entsteht durch eine Lackierung der Unterseite und ist deshalb frei wählbar, ein Digitaldruck ist ebenso möglich. Die Hersteller verarbeiten Einscheibensicherheitsglas mit rund acht Millimetern Stärke. Ein harter Schlag beschädigt die Fläche jedoch, Fingerabdrücke und Wasserflecken zeichnen sich auf dunklen Farben deutlich ab.

Arbeitsplatte bei Elektro Matschke

Ein Material lässt sich am besten vor Ort beurteilen. Unsere Fachgeschäfte in Großräschen und Senftenberg halten Muster in Schichtstoff, Stein, Keramik und Holz bereit, an den Musterküchen sehen Sie die Materialien im eingebauten Zustand. Wir messen Ihren Raum selbst auf und planen die Arbeitsplatte samt Ausschnitten für Spüle und Kochfeld. Elektro Matschke arbeitet seit 1977 in Familienhand, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme gehören bei uns immer zum Preis. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin für Ihre neue Arbeitsplatte.

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